Kreditkarten

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FAQ Kreditkarten

Häufige Fragen und Antworten zu Kreditkarten
  1. Was ist der Unterschied zwischen Kreditkarte, Debitkarte und Prepaidkarte?

    Im Alltag spricht man in Deutschland häufig von der Kreditkarte und der EC-Karte. Wer Kreditkarte sagt, meint meistens eine weltweit akzeptierte Zahlungskarte, die im Geschäft vor Ort (POS) sowie für Onlinebestellungen oder-reservierungen und auch international zur Abhebung von Bargeld am Geldautomaten eingesetzt werden kann. So handhaben wir die Bezeichnung auch auf dieser Website. Formal stehen dahinter die drei folgenden Produkttypen:

    Kreditkarte

    Mit der eigentlichen Kreditkarte wird dem Karteninhaber vom Herausgeber der Karte ein Kredit gewährt. Sämtliche Ausgaben mit der Kreditkarte werden üblicherweise über einen Monat gesammelt und dem Karteninhaber erst zum Monatsende in Rechnung gestellt. Diese Art der Kreditkarte wird auch Charge Card genannt. Als Kunde erhältst du dazu eine Abrechnung mit allen Positionen des Vormonats, die du durch Abbuchung vom Konto oder alternativ durch aktive Zahlung der Rechnung begleichen kannst. Denn eine Kreditkarte ist nicht notwendigerweise an ein Bankkonto gebunden. Bei der Beantragung einer Kreditkarte kann je nach Anbieter auch eine Teilzahlung / Ratenzahlung der Monatsrechnung vereinbart werden. Dann spricht man auch von einer Revolving Card.

    Debitkarte

    Neben der Kreditkarte taucht in den letzten Jahren ein weiterer Typ von Zahlungkarte auf, der in Sachen weltweiter Akzeptanz, Onlinefähigkeit und weltweiter Nutzung am Geldautomaten der echten Kreditkarte nahezu gleicht und sich hauptsächlich nur in der Abrechnung von der echten Kreditkarte unterscheidet. Die beiden grossen internationalen Kartensysteme Visa und Mastercard versuchen ihre Debitkarten mehr und mehr bei hiesigen Banken und anderen Kreditinstituten zu platzieren. Die beiden Grossen bezeichnen diese Produkte als Debit Mastercard sowie Visa Debit. Sie unterscheiden sich zur klassischen Kreditkarte durch die direkte Verbindung mit einem Bankkonto. Zahlungen mit diesen Debitkarten werden direkt vom Girokonto abgebucht. Es gibt typischerweise keine gesonderte Abrechnung, als Nachweis dient der Kontoauszug.

    Populär sind diese neuen Debitkarten bei allen Beteiligten:

    • Leichtere Beantragung, da kein Kredit gewährt wird.
    • Einsatzmöglichkeit wie bei einer echten Kreditkarte (Einschränkungen gibt es nur bei Kautionen, zB Mietwagen)
    • Günstigere Gebühren für den Händler

    Etwas unglücklich und verwirrend in der Bezeichnung nennt der Deutsche Bankenverband diese Produkte Debit-Kreditkarte. Vermutlich hat man sich auch beim Verband mit dieser Namensgebung schwer getan, wollte über die Bezeichnung wohl aber die Unterscheidung zu einer Reihe von Debitkarten herausstellen, die in Deutschland immer noch EC-Karten heissen (Mehr dazu weiter unten).

    Prepaidkarte

    Die Prepaidkarte ist eine Kreditkarte, bei dem formal der Nutzer dem Herausgeber einen Kredit gewährt. Denn bei der Prepaid Kreditkarte musst du zunächst ein Guthaben aufladen, bevor du die Karte einsetzen kannst. Die Aufladung funktioniert häufig über eine weitere Kreditkarte, oder mittels Überweisung von einem Bankkonto. Wenn der Anbieter SEPA Echtzeitüberweisung unterstützt, sind beide Wege der Aufladung sehr zeitnah möglich, so dass er eingangs erwähnte Punkt mit der Gewährung des Kredits keine wirkliche Relevanz hat. Im Gegensatz zur Debitkarte ist die Prepaidkarte nicht mit einem Bankkonto verbunden, was sie auch attraktiv für viele Fintechs macht, die keine Girokonten anbieten, und ihre Karten mit anderen Tricks ausstatten, wie zum Beispiel Cashback oder Gebührenfreiheit beim Zahlung in Fremdwährung und am Geldautomaten.

    EC-Karte / Girocard

    Abschliessend kommen wir auch noch zu den EC-Karten, die seit 2007 allerdings Girokarten heissen und die mit ca. 100 Millionen Karten im Umlauf eine hohe Dominanz in Deutschland haben. Die Girocard ist mit einem Girokonto verbunden und Karteneinsätze werden diesem Konto unmittelbar belastet. Daher ist die Girocard formal eine Debitkarte. Sie hat aber nicht die oben beschriebenen weiteren Merkmale von Debitkarten. Die Girocard ist ein rein deutsches Produkt für Abhebungen am Geldautomaten und der Bezahlung im stationären Handel in Deutschland. Online kann die Girocard nicht genutzt werden.

    Um deutsche Kunden mit ihrer Girocard und andere europäische Kunden mit ähnlichen nationalen Bankkarten auch im Ausland zu bedienen, entstanden die Zahlungssysteme Maestro und V Pay bei Mastercard bzw. Visa. So wird die Girocard häufig zusammen mit Maestro bzw. V Pay Karten ausgegeben (Co-Badge) und macht sie so bedingt einsetzbar in Europa. Jedoch ist die Akzeptanz von Maestro und V Pay Karten auch in Europa geringer im Vergleich zu der von Mastercard und Visa. Gerade beim Bezahlen im Ausland solltest du dich nicht allein auf eine V Pay bzw. Maestro Karte verlassen. Zudem hat Mastercard im Oktober 2021 angekündigt das Maestro Programm bis Mitte 2023 auslaufen zu lassen. Visa könnte diesem Beispiel folgen, um die eigene Visa Debit Debitkarte zu stärken.

    Wie es um die Zukunft der Girocard steht, ist auch nicht richtig klar. Die weiterhin fehlende Onlinefähigkeit der Girocard und Partner wie Visa und Mastercard, die lieber ihre neuen Debitkarten Produkte ins Schaufenster stellen, bringen die deutsche Kreditwirtschaft mehr und mehr unter Zugszwang. Chance und Ausweg könnte die europäische EPI Initiative sein. Ein europäischer Gegenpol für Zahlungssysteme zur US amerikanischen Dominanz durch Visa und Mastercard ist längst überfällig, aber ob man sich rechtzeitig einigen wird?

  2. Lohnt es sich mehrere Kreditkarten zu haben?

    Ja, die Strategie alles auf eine Karte setzen, hat sich selten ausgezahlt. Und so ist es auch bei Kreditkarten.

    Mit mehreren Karten am Start ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher eine beabsichtigte Kartenzahlung auch wirklich durchführen zu können. Nicht alle Händler, Restaurants, Hotels akzeptieren alle Karten: Zum Beispiel Amex wird nicht akzeptiert, dafür aber Visa. Gerade international kann es Beschränkungen bestimmter ausländischer Karten geben. Es können auch temporäre technische Störungen beim Kartenanbieter, am Terminal des Händlers oder bei der Datenübertragung vorliegen, die eine Karte beim Versuch ablehnen. Dann ist es gut eine weitere Kreditkarte als Alternative dabei zu haben.

    Bei Online Bestellungen oder Reservierung kommt es häufiger zu solchen Ablehnungen einzelner Kreditkarten oder einzelner Kreditkartentypen. Und die in Deutschland so beliebte Girokarte funktioniert online überhaupt nicht.

    Direkter Ersatz nach Diebstahl, Missbrauch

    Einzelne Karten können auch durch Sperrung, Diebstahl, Ablaufen der Kartengültigkeit oder dem Erreichen des monatlichen Verfügungsrahmens nicht zur Verfügung stehen.

    Bei Diebstahl oder sonstigem Verlust kann auch die kostenlose Curve Karte helfen. Die Curve Karte schaltest du vor die eigentlichen Kreditkarten über die Curve App. Dort kannst du auch auswählen, welche Karte für die aktuelle Zahlung mit Curve belastet wird. Die eigentlichen Kreditkarten lagerst du sicher zu Hause. Der Händler oder das Onlineshopping Portal sieht nur deine Curve Karte.

    Im Schadensfall sperrst du die Curve Karte direkt über die App und forderst eine neue an. Mit den virtuellen Kartendaten von Curve geht das sogar sehr schnell.  In der Zwischenzeit hast du auch die Möglichkeit die eigentlichen Kreditkarte wieder direkt einzusetzen.

    Kreditkarten Optimierung

    Neben der Auswahl mehrerer Kreditkarten hinsichtlich Verfügbarkeit, kann auch eine Optimierung je nach Einsatz sinnvoll sein und Kosten sparen. Denn die eine ideale Kreditkarte gibt es leider nicht. Es ist meistens eine Balance zwischen Faktoren wie Vorteile durch Bonusprogramme, Cashback und inkludierter Versicherungsschutz auf der einen Seite sowie Fremdwährungsgebühren und Kosten beim Geldabheben im Ausland. Auch der mögliche Verfügungsrahmen je Karte kann eine Rolle spielen.

    So lohnt es sich die passende Karte für häufige Einsatzzwecke im Portemonnaie zu haben. Zum Teil ist auch die Kombination von Vorteilen reizvoll: Aufladen mit Vorteilen bei Bonusprogrammen kombiniert mit Ausgeben ohne Gebühren.

  3. Was ist KYC?

    KYC steht für Know your customer, also Kenne Deinen Kunden und bedeutet die Identifizierung und Überprüfung von Neukunden und Bestandskunden. Banken, Finanzdienstleister und weitere Branchen sind nach EU-Geldwäsche-Richtlinie und Geldwäschegesetz (GWG) verpflichtet ihre Vertragspartner zu identifizieren. Diese Standards wurden geschaffen, um Geldwäsche (anti money laundering, AML), Terrorismusfinanzierung und sonstiger Wirtschaftskriminalität entgegenzuwirken.

    Praktisch bedeutet dies für Neukunden die Angabe des vollständigen Namens, des Geburtsdatums sowie der Wohnadresse während des Anmeldeprozesses. Moderne Finanzdienstleister und Fintechs binden den KYC Prozess in ihre App oder der Online-Anmeldung ein. Die Überprüfung der eingegebnen Daten erfolgt dabei automatisch, ohne Wartezeit für den Kunden mittels eines Fotos bzw. einer kurzen Videosequenz des Personalausweises / Reisepasses (Auto-Ident).

    Nicht ganz so ambitioniert sind KYC Verfahren über kurze Videochat, bei denen Neukunden ihren Ausweis in die Handy-Kamera halten müssen (Video-Ident). Banken, Kreditinstitute und Fintechs nutzen dafür Dienstleister wie IDnow, WebID. Alternativ gibt es weiterhin auch noch das lang etablierte PostIdent Verfahren, welches neben der Kunden-Identifikation in einer Filiale der Deutschen Post inwischen auch PostIdent als Online-Identifikation per VideoChat anbietet. Alle diese Verfahren zur Identifikation sind für Neukunden kostenlos.

    Unverständlich bei der Verbreitung verschiedener Online Identifikationsverfahren ist allerdings, warum die eID Funktion des Personalausweises keine Rolle spielt. Seit 10 Jahren enthält der deutsche Personalausweis eine Funktion zur Online Identifikation, Smartphones können ihn per NFT auslesen, aber praktisch keiner nutzt diese Methode.

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